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[Rezension] „Jane Austen und die Kunst der Worte“ von Catherine Bell

  • ~ Rezensionsexemplar ~
  • Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 376 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3746637686

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Inhalt

England, 1795: Junge Frauen im heiratsfähigen Alter haben oftmals nur ein Thema, das sie beschäftigt: Welcher junge Mann ist derzeit auf Brautschau und wann findet die eigene Hochzeit statt. Die junge Jane hingegen hat nur die Schriftstellerei im Sinn. Ganze Nächte verbringt sie an ihrem Schreibpult.

Ihre Schwester Cass ist verlobt und die anstehende Ballsaison könnte den Traum von Mrs. Austen, dass auch Jane einen Heiratspartner findet, erfüllen. Doch für Jane sind Bälle ein freudiger Grund mit jungen Männern zu tanzen, mehr aber auch nicht, bis sie Tom Lefroy begegnet…

Janes größter Traum aber bleibt die Veröffentlichung ihres eigenen Romans. Und an diesem Traum arbeitet sie hartnäckig.

Meine Meinung

Als ich mit diesem Buch angefangen habe, war mir natürlich Jane Austen ein Begriff. Schließlich liebe ich seit Jahren die BBC-Verfilmung von „Stolz und Vorurteil“ und auf meiner Leseliste befinden sich 2-3 Bücher der Autorin, aber über das Leben von Jane Austen wusste ich bislang nur, dass sie mal in Bath gelebt hat. So verwundert es wohl kaum, dass ich einer Romanze zwischen Tom Lefroy und Jane Austen entgegengefiebert habe und ich war bestimmt genauso verwundert über sein Verhalten, wie Jane selbst.

Der Klappentext des Buches verrät selbst, dass Janes Herz einige Enttäuschungen ertragen muss, aber irgendwie habe ich nicht so früh im Buch damit gerechnet. Ebenso wenig habe ich mit den anderen Schicksalsschlägen gerechnet. Auf den Tod des Vaters und Janes damit einhergehende Gefühle und auch die Veränderungen im Leben von Jane, ihrer Mutter und ihrer Schwester, wird im Buch nicht wirklich eingegangen, was bei Leser:innen wie mir, die keine Vorkenntnisse über das Leben von Jane Austen haben, einige Fragen aufwirft. Wieso lebt beispielsweise auch Janes Freundin mit Cass, Jane und der Mutter zusammen? Ebenso wird zwar erwähnt, dass einer von Janes Brüdern (George) nicht zuhause lebt und ein anderer (Edward) adoptiert wurde, doch auch hier bleiben sehr viele Fragen offen. Natürlich geht es in diesem Buch um Jane und nicht um ihre Brüder, doch für Leser:innen ohne Vorkenntnisse ist die Familienkonstellation ein bisschen verwirrend. Evtl. hätten Erklärungen im Anhang geholfen – eine kurze Übersicht der Familienmitglieder und ein paar Sätze zu ihnen.

Der Schreibstil ist flüssig und einnehmend, sodass man die Welt um sich herum während des Lesens durchaus mal vergisst und komplett in das England um 1800 versinken kann.

Besonders schön fand ich die Gespräche zwischen Jane und ihrer Freundin Alethea und auch später die Freundschaft zu Mrs Buller und ihrem kleinen Abenteuer, als die zwei schwimmen lernen wollten. Hier hatte ich oft das Gefühl, dass ich mit den zwei Frauen am Strand bin und nicht, dass ich auf der heimischen Couch sitze und lese.

Lediglich die Zeitsprünge innerhalb des Buches und auch Prolog und Epilog des Buches haben mir persönlich nicht zugesagt. Die Zeitsprünge haben mich teilweise verwirrt, da ich ein bisschen aus dem Lesefluss herausgerissen wurde und mich neu orientieren musste. Hinsichtlich Anfang und Ende: Natürlich ist es es eine Ehre für Jane, dass sie in den Palast eingeladen wird, aber ich wurde mit dem Gedanken nicht ganz warm, dass Jane vom königlichen Bibliothekar eingeladen wurde, nur um die Bibliothek im Palast anzusehen.

Fazit

Ein lesenswertes Buch, das mir viel Freude bereitet und mich nach England entführt hat. Ebenso ist meine Wunschliste um einige Bücher gewachsen und auch der ein oder andere Film rund um Jane Austens Bücher oder auch sie selbst steht auf dieser Liste. Dieses Buch hat den Anstoß gegeben, dass ich mein Wissen hinsichtlich dieser willensstarken Frau erweitere und ich sie schon sehr bewundere, weil sie ihren Traum nicht aufgegeben hat, obgleich einige Hürden zu bewältigen waren.

Vielen Dank an den Aufbau-Verlag und wasliestdu.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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"Der Selfie-Killer" von Paul Buderath

 ~ Rezensionsexemplar ~

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 314 Seiten



Band 2 der „Michelsen und Stürmer“-Reihe




Inhalt:
Ein brutaler Mörder ist in Essen unterwegs. Seine Opfer sind Influencer, die er dazu zwingt, ein Selfie zu schießen, während er sie gerade umbringt. Anschließend postet der Mörder dieses Selfie und lässt die Leichen verschwinden. 

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen und es fiel mir zwischendurch echt schwer, mich wieder in den Familienalltag einzufügen, denn ich wollte doch unbedingt herausfinden, wer der Täter ist. 
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, was evtl. auch an den teils knackig kurzen Kapiteln liegen könnte. Die Kapitel wechseln immer wieder die Perspektive – mal begleiten wir Laura Stürmer, mal Alex Michelsen oder gar den Täter selbst. Dieser Perspektivwechsel bringt auch einen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung mit sich, was mir ebenfalls sehr gut gefiel. 
Gerade die scheinbar belanglosen Kapitel haben mich aber Theorien entwickeln lassen, wer der Mörder sein könnte und auch, welches Opfer er evtl. gerade im Visier hat. 
Den ersten Teil der Reihe – „Der Künstler“ – habe ich nicht gelesen, dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass ich etwas nicht verstehen würde. Die Geschehnisse aus dem ersten Fall von Michelsen und Stürmer werden gut in die hiesige Geschichte eingeflochten, aber so, dass man nicht zu arg gespoilert wird und man den ersten Teil noch gut im Nachhinein lesen kann. 

Fazit:
Ein spannender Thriller, den man kaum beiseite legen kann und in dem auch in den ruhigeren Kapiteln keine Langeweile aufkommt. Ich freue mich schon darauf mehr von diesem Ermittlerteam lesen zu können.


Vielen Dank an Lesejury und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


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"Babyleicht erklärt: Physik" von Judith und Marcus Weber

Rezensionsexemplar ~

 

Herausgeber ‏ : ‎ Penguin Junior
Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 20 Seiten
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328300557
empfohlenes Lesealter ‏ : ‎ 2 Jahre und älter

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Inhalt:
Wieso fällt eigentlich alles auf den Boden? Was hat die Sonne mit einem nassen Blatt Papier zu tun? Und wieso kann die Badeente in der Wanne schwimmen?
Dies sind Fragen, die Toffi beschäftigen. Zum Glück hat seine beste Freundin Meg. Sie hat zu all den Fragen nämlich die passende Antwort. 

 
Unsere Meinung:
Ich habe dieses Buch zusammen mit Tilman (2) gelesen. 
Die Sätze sind schön kurz und begleiten die Illustrationen, die sowohl Tilman als auch mir sehr gefallen. Vor allem, weil sie für sich sprechen. Tilman kann das Buch auch alleine „lesen“ und den Inhalt dank der Bilder verstehen.
Die Themen Schwerkraft, Verdunstung, Auftrieb und Gewicht sind dank der farblich unterschiedlichen Hintergründe auch visuell für die Kinder gut zu unterscheiden. Tilman hat den Themenwechsel nach dem zweiten Mal lesen auch anhand des Farbwechsels erkannt. 
Die physikalischen Beispiele sind alle im Alltag zu finden, was auch dazu einlädt, manches selbst auszuprobieren. Bei uns sind diverse Spielsachen in der Badewanne gelandet und auch das Thema Schwerkraft wurde hier ausgiebig getestet. 
 
Fazit:
Ein tolles Buch für Kinder, das dank alltäglicher Beispiele Physik wirklich babyleicht erklärt. Wir werden uns die anderen Teile dieser Reihe definitiv auch noch zulegen. 
 
 
 
An dieser Stelle vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 
 
 
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"Rica erlebt Ostern" von Renate Schupp

 Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Kaufmann
ISBN-13: 978-3780627155
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre

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Inhalt:

Rica ist ein kleines Schaf und weidet mit seiner Herde unweit von Jerusalem.
Eines Tages kommt ein Mann auf einem Esel herbeigeritten und Rica merkt schnell, das dieser Mann eine ganz besondere Person ist, denn in den folgenden Tagen laufen viele Menschen den Weg an Ricas Weide entlang um diesen Jesus zu sehen und auch ihr Hirte Manuel folgt Jesus nach Jerusalem.
Heimlich schließt sich Rica diesem Menschenschwarm an und gelangt per Zufall zum Garten Getsemani und wird Zeuge von der Verhaftung Jesu.
Sie trifft auch Petrus und ist irritiert, als er sagt, er kenne Jesus nicht.
Wieder zuhause erfährt Rica durch Gespräche zwischen ihrem Hirten und seiner Frau, dass Jesus gestorben sei und Rica ist – genau wie die Menschen – traurig.

Was als nächstes passiert, sollte jedermann wissen….

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